J. S. Bach hat den Liebhabern des Clavires neben den 15 zweistimmigen Inventionen auch 15 dreistimmigen Inventionen – sie werden von ihm als Sinfonien bezeichnet - vorgelegt. Von beiden Zyklen gibt es eine Reinschrift Bachs, die er im Jahre 1723 gefertigt hat. Von den 15 Sinfonien erscheint die letzte wenig geeignet für eine Übertragung auf drei Streichinstrumente. Die Sinfonien 1 bis 14 dagegen eignen sich geradezu ideal für eine Streich-Trio Fassung. Die vorgelegte Edition ermöglicht das Spielen dieser Kompositionen mit zwei Violinen (der Part der ersten Violine kann auch von der Oboe übernommen werden) und Violoncello bzw. eine Ausführung mit Violine, Viola und Violoncello. Die Besetzung mit der Viola hat den Vorteil, dass das 2. System in Originallage übernommen werden konnte, während im Part der 2. Violine in wenigen Passagen aus instrumententechnischen Gründen ein Wechsel in eine höhere Oktavlage erforderlich wurde.
Sehr gut geeignet für Konzerte (besonders in Kirchen).
Großartige Musik.
Höchste und zugleich tiefste Musikzierfreude. Für die Spielenden und Zuhöhrenden geradezu berührende musikalische Ereignisse.

Der technische Schwierigkeitsgrad der 14 Sinfonien liegt auf einer Skala von 1 bis 10 zwischen 3 und 4.

Erstausgabe