Die Passacaglia von H. F. I.  Biber ist- neben den 12 Fantasien Telemannns und neben Bachs Sonaten und Partiten für Violione allein-  eines der bedeutendsten Werke für Violine senza basso in der Barockzeit. Einfallsreich und kunstvoll wird ein 2taktiges basso ostinato Motiv in 60 Variationen umspielt. Um der Komposition gerecht zu werden und sie mit Spaß spielen zu können, sollte der Spieler die Grundlagen von Doppelgriff- und Lauftechnik (auch in höheren Lagen) beherrschen.

Schwierigkeitsgrad auf einer Skale von 1 bis 10 liegt zwischen 4 und 5.

Herausgegeben und für den praktischen Gebrauch eingerichtet wurde die Edition  auf der Grundlage der Handschrift Bibers, deren Kopie der Ausgabe beigefügt ist.