Franz Schubert; Streich-Trio B - Dur / D 471

Schuberts erstes Streichtrio entstand 1816; ein Jahr bevor er sein zweites Trio (gleichfalls in B - Dur) für diese Besetzung schrieb. Es war sehr wahrscheinlich als mehrsätziges Werk konzipiert. Vom zweiten langsamen Satz des Trios sind allerdings nur die ersten 39 Takte überliefert, sodass das Werk nur als einsätziges Fragment vorliegt. Dieser eine durchsichtig komponierte und an Mustern der Sonatensatzform von Haydn und Mozart orientierte Satz, kann freilich mit seinen einerseits energisch zupackenden wie andererseits heiter verspieltem Charakter als ein musikalisches Kleinod der Streichtriogattung gewertet werden.

Eine Partitur liegt der Ausgabe bei.

Der technische Schwierigkeitsgrad liegt auf einer 10stufigen Skala bei 3 bis 4.