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Die 12 Fantasien für Violine senza basso von G Ph. Telemann sind -neben den Bachschen Sonaten und Partiten- die bekannteste Musik für Violine allein in der Barockzeit. Eine Transposition für Viola ist daher naheliegend und stellt eine reizvolle Erweiterung des Repertoires für Viola-Spieler dar. Der Großteil der 3- bzw. 4sätzigen Fantasien sind technisch relativ leicht zu bewältigen. Einige Passagen sind mit anspruchsvolleren Doppelgriffen ausgestattet.
Die 12 Fantasien zeichnen sich durch großartige Themenvielfalt und kompositorischen Reichtum aus.
 
Der Schwierigkeitsgrad der meisten der Fantasien liegt auf eine Scala von 1 bis 10 bei 3 bis 4; 2 bis 3 der 12 Fantasien liegen eher bei 4 bis 5. 

Herausgegeben und für den praktischen Gebrauch für Viola eingerichtet wurde die vollständig neue Edition auf der Grundlage der frühesten Quelle - einer Abschrift eines unbekannten Kopisten aus dem Jahr 1735.